Positionen
Wofür ich stehe — klar, direkt, ohne Politfloskeln.
Wirtschaft
Der sächsische Mittelstand bleibt — auf den müssen wir uns konzentrieren, zuhören was er braucht, und ihm den Weg freiräumen.
- — Mittelstand zuerst. Große Konzerne kommen und gehen — der regionale Mittelstand bleibt. Die Stadtverwaltung wird zum Zuhörer, Unterstützer und Versteher für ortsansässige Unternehmen. Heute: Unternehmen müssen sich zur Verwaltung kämpfen. Mein Ansatz: Verwaltung geht aktiv auf Unternehmen zu.
- — Regionale Auftragsvergabe. Schätzungsweise 80 % der städtischen Aufträge könnten an regionale Betriebe gehen. Die Verwaltung muss dabei Vorbild sein — regionale Wertschöpfung statt auswärtiger Vergabe.
- — Überreglementierung bekämpfen. Bürokratie kostet Unternehmer Zeit und Geld. Genehmigungen vereinfachen, Vorschriften auf das Nötige reduzieren.
- — Vernetzung fördern. Vorbild: Berbersdorf/Wilsdorf — Bestand erhalten, zuhören was gebraucht wird, gemeinsam handeln. Döbeln braucht diesen Ansatz für seine Unternehmergemeinschaft.
"Unternehmen brauchen: Zuhörer, Unterstützer, Versteher — das ist ein Drittel der Arbeit."
Innenstadt
Die Innenstadt hat zu viel Fläche für die vorhandene Kaufkraft — wir müssen externe Kaufkraft reinbringen und Neugründern echte Chancen geben.
- — Neugründern den Start ermöglichen. Leerstand ist ein Problem, das mit Mut zur Förderung lösbar ist. Mein Ansatz: Neugründern die Kaltmiete für eine Anlaufzeit sponsern — so entstehen neue Geschäfte ohne das Risiko, das viele vom Start abhält.
- — Leerstand als Chance sehen. Ausstellungen, Veranstaltungen, Pop-up-Konzepte — Innenstadt als Raum für Experimente statt als Verwaltungsproblem.
- — Externe Kaufkraft über Karls-Besucher. Karls bringt Touristen nach Döbeln — aber die laufen an der Innenstadt vorbei. Mein Ansatz: Karls-Besucher aktiv in die Innenstadt umleiten. Heute: Kaufkraft fließt ab. Mein Ansatz: Kaufkraft in Döbeln halten.
- — Innenstadt als Experimentierraum. Probieren, machen, anpacken — die Innenstadt braucht Raum für neue Ideen, nicht Angst vor dem Versagen. Döbeln 2035: lebendige Innenstadt, in der man gerne ist.
"Innenstadt: Raum für Experimente, neue Ideen, Umbau — probieren, machen, anpacken."
Tourismus
Döbeln hat ungehobene Schätze — Urstromtäler, Pferdebahn-Geschichte, Wassertourismus — die wir endlich ernstnehmen und vermarkten müssen.
- — Urstromtäler als Tourismus-Kernprodukt. Biking, Wandern, Heuhotels, Wassertourismus — das Naturpotenzial ist vorhanden, aber nicht entwickelt. Döbeln kann sein "kleines Österreich" werden.
- — Pferdebahn als Alleinstellungsmerkmal. Für Schienenfreaks ein Highlight — und das Pferdebahn-Anschieben ist ein Marketing-Verstärker, den kein anderer hat. Wochentour Leipzig–Döbeln–Lokschuppen Nossen–Dresden: europäische Industriegeschichte für internationale Touristen.
- — Karls-Touristen in die Innenstadt lenken. Karls zieht Besucher an — aber der Weg in die Döbelner Innenstadt ist heute nicht gebahnt. Aktive Besucherlenkung schaffen, damit externe Kaufkraft auch in Döbeln bleibt.
- — Burgen und Geschichte nutzen. Döbelns Geschichte und regionale Baudenkmäler sind ungenutzte Tourismus-Assets. In Kombination mit Radwegen entsteht ein attraktives Gesamtpaket.
"Größter Traum: Döbeln wie ein kleines Österreich — S-Bahn zu 3 Oberzentren, Bahnhof mit Café, Fahrradabstellmöglichkeit, grüne Stadt."
Verkehr & Mobilität
Mobilität entscheidet, ob eine Stadt funktioniert. Döbeln muss seine Ortsteile, seine Nachbarn und seine Oberzentren verlässlich verbinden.
- — S-Bahn an drei Oberzentren. Leipzig — Döbeln — Dresden über die Muldentalbahn. Döbeln wird Knotenpunkt statt Sackgasse. Am Bahnhof wartet ein Café, Fahrräder stehen sicher — wer anreist, kommt gerne an.
- — ÖPNV, der funktioniert und bezahlbar ist. Wer kein Auto hat, darf nicht abgehängt sein. Busse müssen so fahren, dass sie im Alltag taugen — für Schüler, Pendler und Senioren. Auch abends und am Wochenende.
- — Sichere Radwege — auch für E-Bikes. Radfahren zwischen den Ortsteilen ist heute oft gefährlich. Durchgehende, sichere Radverbindungen für Pendler, Touristen und Familien schaffen.
- — Fußgänger nicht vergessen. Barrierefreie Wege, gute Beleuchtung, sichere Übergänge — eine Stadt, die für Fußgänger funktioniert, funktioniert für alle.
- — Stadt und Ortsteile wirklich verbinden. 36 Ortsteile brauchen verlässliche Anbindung an das Zentrum — nicht abgeschnitten, sondern Teil eines lebendigen Netzes.
"Wir brauchen verlässliche Bahnverbindungen, einen funktionierenden und bezahlbaren Nahverkehr, sichere Wege für Fußgänger und bessere Radwege."
Ortsteile & Dorfentwicklung
Über 4.000 Menschen leben in 36 Ortsteilen rund um Döbeln — mit engagierten Vereinen, Unternehmen, Traditionen und viel Potenzial. Stärke allein reicht nicht. Es braucht einen klaren Plan.
Das Ziel:
Für alle Ortsteile ein Dorfentwicklungskonzept für die nächsten 10 Jahre — gemeinsam mit den Menschen vor Ort, in Bürgerforen, mit klaren Prioritäten und verbindlichen Zielen.
- 1 Sofort handeln, wo es drängt. Kinderbetreuung, ärztliche Versorgung, Sicherheit, Verkehr, Erreichbarkeit — dort, wo der Alltag heute Probleme macht, muss zuerst gehandelt werden.
- 2 Projekte anschieben, Fördermittel nutzen. Infrastruktur verbessern, Tourismus stärken, Veranstaltungen ermöglichen, Gewerbe fördern — mit konkreten Projekten innerhalb der nächsten zwei Jahre.
- 3 Zukunft strategisch planen. Wärmenetze, Wegekonzepte, Raumplanung, nachhaltige Entwicklung — damit unsere Ortsteile auch langfristig attraktiv bleiben.
- — Entscheidungen mit den Menschen, nicht über ihre Köpfe. Bürgerbeteiligung ist Voraussetzung dafür, dass Lösungen auch ankommen.
- — Verwaltung, Ortsteile und Akteure besser vernetzen. Wer vor Ort etwas bewegen will, braucht einen kurzen Draht ins Rathaus.
- — Regionale Investitionen ermöglichen. Ob Dorfgemeinschaftshaus, Spielplatz oder Radweg — Investitionen in die Ortsteile sind Investitionen in Döbelns Zukunft.
"Jeder Ortsteil soll wissen, wo er steht, was möglich ist und wohin er sich entwickeln kann. Nicht irgendwann. Sondern jetzt."
Ökologie & Stadtbegrünung
Eine grüne Stadt ist keine Träumerei — sie ist Investition in Lebensqualität, Hochwasserschutz und die Zukunft unserer Kinder.
- — Hochwasserschutz ernst nehmen. Döbeln kennt die Folgen von Hochwasser. Vorsorge ist keine Sonntagsrede — sondern Pflicht. Gewässerentwicklung und technischer Schutz gehen Hand in Hand.
- — Mehr Bäume, mehr Grün. Bäume kühlen, reinigen die Luft und machen eine Stadt lebenswert. Ein aktives Baumprogramm — gepflanzt wird nicht nur im Park, sondern in jeder Straße.
- — Dachbegrünung fördern. Gründächer speichern Regenwasser, dämpfen Hitze und verbessern das Stadtklima. Was in anderen Städten funktioniert, ist auch in Döbeln möglich — mit Beratung und Förderung.
- — Patenschaften für öffentliche Flächen. Bürger, die sich um Grünflächen kümmern, bekommen Unterstützung. Stadtbegrünung als Gemeinschaftssache — nicht nur Aufgabe der Verwaltung.
- — Gewässer als Lebensraum entwickeln. Mulde und Freiberger Mulde sind mehr als Hochwasserrisiko. Die Flussufer werden Naherholungsgebiete — gepflegt, zugänglich und einladend.
"Die Stadt ist grün, sie ist weltoffen und es gibt für unsere Jugend eine Zukunft."
Bürgernähe
Als Politiker ist man Dienstleister der Bürger — nie umgekehrt. Das muss wieder vom Kopf auf die Füße gestellt werden.
- — Offene Tür — sofort. Erstes sichtbares Zeichen: Bürgermeisterbüro mit offener Tür. Kein Terminbürokratismus, kein "Sprechstau". Wer eine Frage hat, stellt sie.
- — Erreichbarkeit auf der Straße. Am liebsten direkt dort, wo die Leute sind. "Da braucht man keinen Sprechstau" — spontane Gespräche sind mehr wert als formelle Sprechstunden.
- — Bürgerprojekte statt Top-Down. Entscheidungen werden nicht im Rathaus beschlossen und dann durchgesetzt. Bürger werden eingebunden, bevor Projekte starten.
- — Kritik als Systemsignal nutzen. Wenn jemand sich beschwert, steckt dahinter ein Motiv. Motiv hinter Kritik finden — dann systemisch lösen, nicht nur den Einzelfall beruhigen.
- — Neue offene Gesprächsformate. Neue Formate entwickeln, die echte Beteiligung ermöglichen. Beispiel: gemeinsame Experimente wie ein Verkehrsversuch — probieren, auswerten, lernen.
"Wir sind als Politiker am Schluss Dienstleister der Bürger — nichts anderes und nie umgekehrt."
Jugend & Verwaltung
Junge Menschen sollen ihre eigenen Ideen verfolgen können — und eine Verwaltung, die mitmacht, schafft dafür die Grundlage.
- — Eigene Ideen ohne Bevormundung. Junge Menschen wissen selbst, was sie wollen. Döbeln 2035 braucht eine Generation, die ihre Träume hier verwirklichen kann — nicht eine, die die Vorstellungen der Älteren erfüllt.
- — Schulbildung und Herzensbildung. Gute Schulabschlüsse allein reichen nicht. Junge Menschen müssen wissen, wer sie sind und was sie antreibt. Das hält Fachkräfte in Döbeln.
- — Zukunft für die Jugend sichern. Kitas, Ganztagsbetreuung, Vereine, Bildung und ein Umfeld, in dem Junge bleiben wollen statt wegzuziehen.
- — Mitarbeiter motivieren statt kontrollieren. Eine gute Verwaltung beginnt bei motivierten Menschen. Motivation ist der Schlüssel — nicht mehr Vorschriften.
- — Aufgaben vereinfachen. Das Erste, was geändert wird: Verwaltung bürgernäher aufstellen. Keine Absicherungs-Bürokratie, keine unnötigen Hürden — was klar ist, wird entschieden.
- — Überreglementierung bekämpfen. Zu viele Vorschriften kosten Bürger und Unternehmer Zeit und Geld. Das zieht sich durch alle Themen: Leerstand, Genehmigungen, Hürden für Neugründer.
"Döbeln 2035: Alle machen mit, keiner meckert mehr. Die Stadt ist grün, weltoffen und es gibt für unsere Jugend eine Zukunft."
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