Warum ich kandidiere
"Mir reicht es, immer nur zu hören, wie es nicht geht."
Ich möchte Bürgermeister von Döbeln werden, weil mir es reicht, immer nur zu hören, wie es nicht geht, anstatt zu sagen, wie es gehen könnte. Das ist mir zu den Ohren rausgekommen. Das habe ich die letzten Jahre satt.
Wenn das stärkste Argument für einen Amtsinhaber ist, dass er keine Skandale hatte — dann ist das dünn. Döbeln kann mehr als nur skandalfrei. Döbeln kann leben.
Döbeln läuft nur normal. Die Mulde läuft gut — alles andere geht seinen Gang. Das ist mir zu wenig. Normal ist keine Leistung. Döbeln verdient mehr als Normal.
Was ich als Bürgermeister anpacke
- — Führen, zuhören, vordenken. Das sind die drei wichtigsten Aufgaben. In dieser Reihenfolge.
- — Verwaltung bürgernäher aufstellen. Das ist die erste Priorität. Aufgaben vereinfachen, Bürokratismus abbauen.
- — Bestandsaufnahme, Analyse, Ausblick. Erst verstehen, dann handeln. Kein Aktionismus ohne Grundlage.
- — Pflicht gegenüber der nächsten Generation. Was übergebe ich Martin, Lisa und Tim? Eine Stadt im Normalzustand — oder eine, die lebt?
"Grundsätzlich ist das so: Die Menschen bekommen, was sie wählen — und ich meine, wir könnten zusammen mehr erreichen."