Warum ich kandidiere
"Mir reicht es, immer nur zu hören, wie es nicht geht."
Ich möchte Bürgermeister von Döbeln werden, weil mir es reicht, immer nur zu hören, wie es nicht geht, anstatt zu sagen, wie es gehen könnte. Das ist mir zu den Ohren rausgekommen. Das habe ich die letzten Jahre satt.
Döbeln läuft nur normal. Die Mulde läuft gut — alles andere geht seinen Gang. Das ist mir zu wenig. Normal ist keine Leistung. Döbeln verdient mehr als Normal.
Seit über 20 Jahren engagiere ich mich für unsere Stadt — im Stadtrat, in Initiativen, in Gesprächen, mit Ideen und Vorschlägen für konkrete Entwicklung. Wer Stadtratssitzungen verfolgt, erlebt es selbst: Chancen werden vertan, Entscheidungen hinausgezögert, Potenziale nicht genutzt. Deshalb reicht ein „Weiter so" nicht.
Was ich als Bürgermeister anpacke
- — Führen, zuhören, vordenken. Das sind die drei wichtigsten Aufgaben. In dieser Reihenfolge.
- — Verwaltung bürgernäher aufstellen. Das ist die erste Priorität. Aufgaben vereinfachen, Bürokratismus abbauen.
- — Bestandsaufnahme, Analyse, Ausblick. Erst verstehen, dann handeln. Kein Aktionismus ohne Grundlage.
- — Pflicht gegenüber der nächsten Generation. Was übergebe ich Martin, Lisa und Tim? Eine Stadt im Normalzustand — oder eine, die lebt?
Unsere Menschen und unsere Wirtschaft sind der Motor.
Die Verwaltung ist das Getriebe.
Der Bürgermeister sorgt dafür, dass beides ineinandergreift.
Zeit für einen Ölwechsel.
"Grundsätzlich ist das so: Die Menschen bekommen, was sie wählen — und ich meine, wir könnten zusammen mehr erreichen."